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LE-Trockenbau LogoLE-TrockenbauInnenausbau & Renovierung
Durchgang im Rohbau mit fertig gestelltem Trockenbau-Ständerwerk und Installationen

Leistungsbereich 01

Trockenbau & Innenausbau

Wände, Decken und Verkleidungen aus Metallständerwerk und Gipsplatten — schnell aufgebaut, exakt im Maß und sofort weiterverarbeitbar.

Trockenbau heißt: Räume werden ohne Mörtel und ohne Trocknungszeiten gebaut. Statt gemauerter Wände entsteht ein Ständerwerk aus verzinkten Metallprofilen, das beidseitig mit Gipsplatten beplankt wird. Der Hohlraum dazwischen nimmt Dämmung, Elektroleitungen und Sanitärinstallationen auf.

Der praktische Vorteil liegt im Zeitplan. Eine Trockenbauwand steht an einem Tag und kann am nächsten gespachtelt werden — eine gemauerte Wand bringt Feuchtigkeit ins Gebäude, die erst austrocknen muss. Bei Umbauten im bewohnten Bestand ist das oft der entscheidende Punkt.

Der zweite Vorteil ist die Bauphysik. Eine richtig aufgebaute Ständerwand dämmt den Schall besser als eine massive Wand gleicher Dicke, weil zwei getrennte Schalen und eine Dämmschicht zusammenwirken. Voraussetzung ist, dass der Aufbau stimmt — daran scheitern die meisten mangelhaften Wände, nicht am Material.

Im Detail

Trockenbau & Innenausbau — so arbeiten wir

Was hinter den einzelnen Positionen steckt und worauf es bei der Ausführung tatsächlich ankommt.

01

Ständerwerk und Wandaufbau

Wir setzen UW-Profile an Boden und Decke, stellen die CW-Ständer im Regelabstand von 62,5 cm ein und entkoppeln die Anschlüsse mit Dichtungsband. Bei höheren Wänden oder größeren Lasten rücken die Ständer auf 41,7 cm zusammen. Die fertige Wanddicke ergibt sich aus dem Profil plus Beplankung: ein CW-50-Profil mit einlagiger Beplankung ergibt rund 75 mm, ein CW-100-Profil rund 125 mm.

02

Die richtige Platte für den Raum

Nicht jede Gipsplatte passt überall hin. Im Wohnbereich genügt die Standardbauplatte. In Bad und Küche kommt die imprägnierte Platte zum Einsatz, die Feuchtigkeit deutlich langsamer aufnimmt. Wo Brandschutzanforderungen bestehen, wird die Feuerschutzplatte verbaut, und wo später schwere Lasten hängen sollen, die belastbarere Gipsfaserplatte. Wir klären das vor dem Materialeinkauf, nicht danach.

03

Abgehängte Decken

Eine abgehängte Decke schafft den Raum für Einbauleuchten, Lüftungskanäle und Leitungen, den die Rohdecke nicht hergibt. Wir planen die Abhängehöhe nach dem, was tatsächlich hineinmuss, setzen Aussparungen und Revisionsöffnungen an die richtigen Stellen und stimmen die Positionen vorher mit Elektro und Lüftung ab — nachträglich in eine fertige Decke zu schneiden, ist teurer als einmal richtig zu planen.

04

Vorsatzschalen und Verkleidungen

Vorsatzschalen sind die Lösung für unebene Bestandswände und für Leitungen, die nicht ins Mauerwerk geschlitzt werden können oder dürfen. Die Schale steht frei vor der alten Wand, gleicht deren Unebenheiten aus und nimmt die Installation auf. Im Altbau und im Denkmalbestand ist das oft der einzige Weg, moderne Technik unterzubringen, ohne die Substanz anzugreifen.

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Schallschutz und Wärmedämmung

Der Schallschutz einer Ständerwand entsteht aus dem Zusammenspiel von Schalenabstand, Dämmstoff und Beplankungsmasse — nicht aus einer zweiten Lage Gipskarton allein. Wir füllen den Hohlraum vollständig mit Mineralwolle, vermeiden starre Verbindungen zwischen den Schalen und dichten alle Anschlussfugen ab. Eine einzige offene Fuge an der Steckdose kann den Schallschutz einer ganzen Wand zunichtemachen.

Kalkulation

Wovon der Preis abhängt

Pauschale Quadratmeterpreise führen in die Irre. Diese Punkte bestimmen den Aufwand — und stehen bei uns einzeln im Angebot.

  • Fläche in Quadratmetern und Raumhöhe
  • Ein- oder zweilagige Beplankung
  • Plattentyp (Standard, imprägniert, Feuerschutz, Gipsfaser)
  • Dämmstärke und geforderter Schallschutz
  • Anzahl der Aussparungen, Ecken und Anschlüsse
  • Gewünschte Spachtelqualität der Oberfläche

Häufige Fragen

Trockenbau & Innenausbau — kurz beantwortet

Was Kunden zu diesem Leistungsbereich am häufigsten fragen.

Wie lange dauert es, eine Trockenbauwand zu stellen?

Eine gerade Wand von rund 10 m² steht in der Regel an einem Arbeitstag inklusive Dämmung und einseitiger Beplankung. Das Spachteln und Trocknen kommt je nach Qualitätsstufe mit ein bis drei weiteren Tagen dazu.

Kann man an einer Trockenbauwand schwere Dinge befestigen?

Ja, wenn es vorher eingeplant wird. Bilder und Regale halten mit passenden Hohlraumdübeln. Für Hängeschränke, Waschbecken oder Wandfernseher setzen wir beim Aufbau Traversen oder Montageplatten ins Ständerwerk. Sagen Sie uns vorher, was wohin soll — nachträglich wird es aufwendig.

Welche Platten gehören ins Badezimmer?

Imprägnierte Gipsplatten, erkennbar an der grünen Einfärbung. Im direkten Spritzwasserbereich der Dusche kommt zusätzlich eine Abdichtung unter die Fliesen. Eine normale Bauplatte hat im Bad nichts verloren.

Wie dick wird eine Trockenbauwand?

Üblich sind 75 bis 125 mm. Das hängt vom Profil ab: CW 50 ergibt mit einlagiger Beplankung rund 75 mm, CW 75 rund 100 mm, CW 100 rund 125 mm. Zweilagige Beplankung kommt beidseitig mit je 12,5 mm dazu.

Lässt sich Trockenbau in bewohnten Räumen ausführen?

Ja, das ist einer der Hauptgründe für Trockenbau. Es entsteht keine Baufeuchte, und der Staub lässt sich mit Abschottung und Absaugung weitgehend begrenzen. Wir decken vorher ab und übergeben besenrein.

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